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Weiterbildung Institut für Aus-, Fort und Weiterbildung
Wer stehen bleibt, fällt zurück Ausbildungsverbund schafft gute Grundlage
Die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen gewinnt zunehmend an Bedeutung. In Zeiten knapper werdender Mittel und ständig wachsenden Anforderungen wurde das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen e.V. von einer Reihe von Krankenhäusern gegründet. Der Standort ist Kelheim, Institutsleitung ist Dipl. Pflegepäd. und Krankenhausbetriebswirtin (VKD)Pia Eibl. Am Institut sind mehrere Ausund Weiterbildungen angegliedert. Eine der beiden 3jährigen Ausbildungen ist die Ausbildung zur/m Gesundheits- und Krankenpfleger/ in mit 60 Ausbildungsplätzen. Die Pflegeberufe nehmen eine zentrale Rolle innerhalb des Gesundheitssystems in Deutschland ein. Beruflich Pflegende sind schon jetzt mit Abstand die größte Berufsgruppe im System des Gesundheitswesens. Angesichts der demographischen Entwicklung und ihrer Folgen existiert bereits ein stetig wachsender Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal. Die Pflege wird zu einem der bedeutsamsten gesellschaftlichen Handlungs- und Berufsfelder der Zukunft. Durch die Neuregelung des Krankenpflegegesetzes wurden die praktischen Einsätze während der Ausbildung in den Bereichen ambulante Pflege, Kinderheilkunde oder Kinderkrankenpflege und Psychiatrie ausgeweitet und verlängert und auch dadurch die beruflichen Möglichkeiten der Pflegeberufe stark erweitert. Durch den medizinisch-technischen Fortschritt kommt es zu tief greifenden Umstrukturierungen im Krankenhaus: Es wurden neue Aufgabenbereiche geschaffen, die qualifikatorischen Anforderungen erhöht und verändert und es kommt zu Schwerpunktbildungen. Aufgrund dieser beschriebenen Situation über die Veränderungen im Pflegeberuf hat sich seit ca. 10 Jahren in Deutschland ein relativ neues Berufsbild im Gesundheitswesen entwickelt, welches das Institut für Aus-, Fort und Weiterbildung als eine von fünf Schulen in Bayern anbietet. Der Beruf der / des Operationstechnische/n Assistenten/in ist ein medizinisch-technisch orientierter Beruf für junge Leute, die sich insbesondere durch die Anwendung der neuen Techniken (zum Beispiel Telemedizin) angesprochen fühlen, die Arbeit im Team schätzen und punktuell hohen Arbeitsbelastungen mit hoher körperlicher Beanspruchung standhalten. Das Haupteinsatzgebiet ist der Operationsbereich eines Krankenhauses, wie auch eines ambulanten Operationszentrums. Besonders mit dem derzeitigen Trend zu mehr ambulanten Operationen werden OTAs vermehrt auch in ambulanten chirurgischen Praxen zum Einsatz kommen, da die Arzthelferinnen für die Tätigkeiten im OP keine spezifische Ausbildung haben. Weitere Arbeitsmöglichkeiten sind in Ambulanzen und Endoskopieabteilungen. Außerdem finden am Institut regelmäßig Weiterqualifizierungen für Stationsleitungen / Abteilungsleitungen im Pflegedienst, Praxisanleiterseminare und Weiterbildungen für Pflegekräfte im Operationsdienst statt. Zahlreiche Seminare für die Bereiche Pflege und Verwaltung runden das Fortbildungsprogramm ab. Nähere Informationen über die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind beim Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen e.V unter nebenstehender Adresse erhältlich.
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 | | Pia Eibl |
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