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Vorstellung der geburtshilflichen Station mit neu gestaltetem Babynest und Stilloase

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Presseinformation der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH

Nr. 3/2010

 

Vorstellung der geburtshilflichen Station mit neu gestaltetem Babynest und Stilloase

Wichtig für die Frauen und Familien im Einzugsgebiet der Klinik:

Der Landkreis Kelheim mit der Goldberg-Klinik in Kelheim will ganz bewusst auch Versorgungsschwerpunkte setzten für junge Familien mit ihren Angehörigen und Kindern. Die geburtshilfliche Abteilung hier an der Klinik gibt einen gesicherten Rahmen für einen der schönsten, aber natürlich nicht immer ganz einfachen Moment im Leben der Frauen und der erwarteten Säuglinge. Dann, wenn der Geburtstermin naht und, wenn es sein muss auch schon weit davor, stehen Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern 24 Stunden in der Klinik bereit, um Vertrauen und Hilfe zu geben. Jederzeit, Tag und Nacht, steht die Klinik offen für die schwangeren Frauen. Auf den ersten Blick ist die ganze Abteilung darauf ausgerichtet, dass die werdenden Eltern durch Einrichtung, Farbwahl und die hilfsbereiten Beschäftigten der Klinik in eine freundlich-fröhliche Atmosphäre eintauchen können. Schaut man genauer hin, steht die gesamte Infrastruktur der Klinik, wie Farbultraschall, CTG, Labor und auch das OP-Team zur Verfügung, wenn es mal nicht wie gewünscht klappen sollte.

An der Klinik haben letztes Jahr 582 Geburten stattgefunden, davon 139 als Kaiserschnitt. Schon diese Zahlen zeigen, wie wichtig diese Abteilung für den Landkreis ist. Im Landkreis Kelheim sind letztes Jahr 953 Kinder geboren worden. Es ist wichtig, hier diese Sicherheit zu geben.

Bisherige Umbaubereiche

Die Umgestaltung der geburtshilflichen Station B7 ist in zwei Schritte gegliedert. Dies war deshalb wichtig, weil die Betreuung auf Station nach der Geburt auch während der Bauzeit möglichst uneingeschränkt weitergehen sollte. In dem jetzt seit kurzem fertig gestellten Teilbereich wurde das Säuglingszimmer, bei uns heißt es Babynest, vollständig erneuert. Ein größerer und ein kleinerer Raum stehen mit der nötigen Technik und 3 Wickelplätzen zur Pflege der Neugeborenen bereit. Beim Rooming-in sind die Säuglinge zumeist bei den Müttern, aber wenn es nötig ist, die Mutter Ruhe braucht oder bei Untersuchungen ist, werden die Kleinen mit ihren kleinen rollerbaren Bettchen im Babynest von erfahrenen Fachpersonal nicht nur gewaschen und gewickelt, sondern können selbstverständlich auch ein ungestörtes Schläfchen halten. Ausschlaggebend beim Umbau war, die Zimmer zur Säuglingspflege ins Zentrum der Station zu rücken, wo vom Stationsstützpunkt aus die Schwestern ganz nah bei den Säuglingen sind.

Zum Stillen steht im Raum daneben ein gemütliches Zimmer mit Stühlen und Einrichtung bereit, die gut geeignet sind, ein Kind zu stillen. Wenn die Mütter dazu Unterstützung brauchen, sind erfahrene Krankenschwestern mit Laktationsweiterbildung im Team tätig. Selbstverständlich ist es die Entscheidung der Frauen, ob und wo sie stillen wollen; das darf natürlich auch weiterhin im Patientenzimmer stattfinden. In der Stilloase sind die Frauen eben in angenehmer Atmosphäre unter sich.

Im Rahmes dieser Bauphase wurde auch ein neues schönes Patientenzimmer geschaffen, der Frühstücks- und Aufenthaltsraum der Station neu gestaltet sowie Zimmer, Bäder und Flure renoviert, also gestrichen, Böden abgezogen, optische Schäden ausgebessert uvm. Bei der Gelegenheit konnte auch endlich die Lichtsteuerung den Wünschen der Frauen angepasst und die Schränke mit Schlössern versehen werden, wie es im A-Bau Standard ist. Auch der Schwesternruf ist für gesamte Station erneuert, die Brandmeldeanlage modernisiert und weitere Rauchmelder installiert worden.

Das alles hat natürlich seinen Preis. Bisher wurden 285.000 € ausgegeben. Bis zum Abschuss der gesamten Maßnahme, also nach der 2. Phase, rechnen wir mit 710.000 € Kosten. Davon wurden von der Regierung von Niederbayern 470.000 € übernommen.

Der Zeitablauf war so, dass im März letzten Jahres die Arbeiten ausgeschrieben bzw. Angebote eingeholt wurden. Baubeginn war am 22. Juni 2009, seit Ende Februar diesen Jahres werden die Patientenzimmer und der Frühstücksraum benutzt und das Babynest ist jetzt seit März in Betrieb. Im April geht es dann mit der 2. Bauphase weiter, es werden die Untersuchungsräume und Sprechzimmer der Frauenärzte und Stationsärzte erneuert. Vor der Urlaubszeit im Sommer soll dann alles abgeschossen sein.

Teilnehmer:

 

Landrat Dr. Hubert Faltermeier

Geschäftsführung, Dagmar Reich

Ärztlicher Direktor, Dr. Bernd Obermeier

Chefarzt, Dr. Heinrich Düringer

Pflegedirektor, Günter Bartl

Karolina Schöttl, Stationsleitung B 7

Sixt Inge, QM

Medienvertreter

 

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